07 Januar 2012
Ich bin kein Fan von Silvesterpartys, mich fasziniert aber das Feuerwerk, und Silvester ist eines der besten Möglichkeiten so etwas zu fotografieren.
Das Problem mit dem Feuerwerk ist, dass es immer nachts passiert und nicht bei der Dämmerung, wo ein kleiner Rest vom Tageslicht noch vorhanden ist. Was kann man da machen?
Hier ein paar Tipps dafür:
1. Die Vorbereitung.
Es ist zu wenig, nur 10 Minuten vorher an seinem ausgewählten Platz zu sein, wo das Feuerwerk statt findet. Dafür braucht man Zeit um die ganze Ausrüstung auszupacken, richtig einzustellen und ein paar Testfotos zu schießen. Ganz wichtig ist es auch den richtigen Platz zu finden; am besten tut man das am Tag weil man sich besser orientieren kann.
2. Die Ausrüstung.
Hier gilt das oberste Gebot: Ein gutes Stativ ist unverzichtbar! Besonders in Winter muss das Stativ gut im Schnee zu befestigen sein.
Eine Kamera die in RAW Format aufnehmen kann ist sehr Empfehlenswert. Was aber vielleicht noch wichtiger ist: Die Kamera sollte Langzeitbelichtung beherrschen. Eine Zeit von 30 sec. ist das Belichtungs- Minimum für eine Feuerwerks Fotografie.
Ein Kabelfernauslöser oder Fernbedienung sind hier sehr wichtig, damit die Kamera sich nicht bewegt während der Langzeitbelichtung.
3. Nachbearbeitung.
Richtiger Kontrast oder Schnitt reicht grundsätzlich vollkommen. Das Problem hier ist die Belichtung. Manchmal reicht nicht einmal eine Belichtung von 3 Minuten. Hier kommt das RAW Format ins Spiel. Damit kann man von den Dunkleren Bereichen viel mehr Licht herausholen und vice versa von den Helleren.
Das ist ein Grund warum ich in RAW Format fotografiere.
Apropos Schnee ... Schnee reflektiert wunderbar das Licht. Wenn alles Weiß ist, braucht man auch weniger Belichtungszeit.